Der Rumänienadventskalender 2005 bis 2025 - Jubiläum!

Hier folgt jetzt der allerletzte Blogartikel zum Jubiläum des legendären Rumänienadventskalenders.
Alle Türchen im RAK 2025 sind geöffnet. Das Archiv ist vollständig.
Zum Glück können wir somit weiterhin auf 20 Jahre Kalendergeschichten rund um das Thema Rumänien zurückgreifen. Nur ein Klick auf das obige Beitragsbild und auch Sie können nach Herzenslust stöbern!
Im gestrigen Beitrag dieser Blogserie habe ich Ihnen meinen diesjährigen und damit letzten Beitrag zum RAK vorgestellt sowie zwei weitere aus den vergangen Jahren.
Es fehlen also noch meine drei Lieblingsbeiträge aus den Jahren 2020 bis 2025. Dazu musste ich natürlich bis zum 24. Dezember warten, denn wer weiß, vielleicht hätte ja einer der allerletzten RAK-Beiträge zu meinen Favoriten gehört.
Hier nun meine Wahl aus den letzten 5 Jahren ...
Meine 3 Lieblingsbeiträge im RAK 2020 bis 2025
Kalender der Rumänen - Beitrag von Silvia Nadelea

Silvia Nedeleas Beiträge waren für mich stets sehr wertvoll. Warum? Weil sie meist über urrumänische Bräuche und Traditionen berichtet hat - genau der Stoff, der mich am meisten interessierte.
In diesem Beitrag führt sie uns bildhaft durch ein ganzes rumänisches Kalenderjahr. Sie erzählt über die wichtigsten Feiertage und Bräuche eines jeden Monats, deren heidnischen oder christlichen Ursprung oder mystische Bedeutung. Oft hängen die Bräuche auch mit dem landwirtschaftlichen, also dem natürlichen Jahresablauf zusammen.
Das Beitragsfoto zeigt moderne Märzchen - ein typischer Frühlingsbrauch aus vorchristlicher Zeit. Am 1. März schenken die Männer den Frauen ein Märzchen, einen Anhänger, der an einer weiß-roten Kordel um Handgelenk oder Hals getragen wird. Er soll der Beschenkten Glück bringen. Natürlich gibt es eine passende Legende dazu.
Gänshalt - Beitrag und Illustrationen von Katharina Emeneth

In diesem Beitrag erzählt uns Katharina Emeneth von ihrer Kindheit in ihrer Heimat Siebenbürgen.
Ihre Gemälde fangen die Atmosphäre und das Typische dieses Landstriches wundervoll ein.
Auf dem nebenstehenden Bild erkennen wir auf den ersten Blick eines der aneinandergereihten Sachsenhäuser entlang einer Dorfstraße mit Graben und Federvieh vor der Tür.
Außerdem erfahren wir, was die Gänse mit der Aussteuer einer heiratsfähigen jungen Frau zu tun hatten und wie der Spruch "dumme Gans" vermutlich zustande gekommen ist.
Neben den Texten hatte ich immer viel Freude an den schönen Aquarellen der Künstlerin mit ihren ländlichen Motiven.
In den Höhlen und Schluchten der Westkarpaten - Beitrag von Stephan und Christine Ernst

In den Höhlen und Schluchten der Westkarpaten
In dem reich bebilderten Beitrag über eine Wanderung im Apuseni-Gebirge im Westen Rumäniens wird die Vielfalt dieser reizvollen Landschaft deutlich.
"Bizarre Kalksteinfelsen, Karstlöcher, tiefe Schluchten, Höhlen und prachtvolle Laubwälder, in denen noch Bären, Luchse und Wildkatzen leben, machen das Gebiet attraktiv für Bergwanderer" - so haben Stephan und Christine es selbst bestens zusammengefasst.
Die entsprechenden Fotoaufnahmen sind atemberaubend. Neben einem riesigen 3500 Jahre alten Gletscherblock und den vom Aussterben bedrohten Motzenhäusern gibt es auch eine Feldgrille zu sehen, die sich mit Brotkrümeln füttern lässt. Sehr beeindruckend finde ich den Schneckenberg, wo eine ganze Felswand aus versteinerten Schnecken besteht - ein Kunstwerk der Natur. Auf dem Beitragsbild sind auf einer blühenden Wiese die für Rumänien so typischen Heuhaufen zu sehen.
Warum ich diese 3 Beiträge ausgewählt habe
Es gibt noch so viele weitere zeigenswerte RAK-Beiträge. Aber die soeben vorgestellten repräsentieren für mich auf sehr passende Weise den abwechslungsreichen Inhalt des Rumänienadventskalenders und ihre unterschiedlichen Verfasser.
Die Rumänin Silvia Nedelea hat den RAK seit ihrem 9. Lebensjahr mit ihren Beiträgen bereichert. Ihr Schwerpunkt lag, wie bereits erwähnt, auf rumänischen Traditionen und Bräuchen, was für mich von besonderem Interesse war.
Die Siebenbürger Sächsin Katharina Emeneth hat uns immer wieder mit ihren Kindheitserinnerungen begeistert, wobei ihre poetische, ja fast märchenhafte Erzählweise ihre lichten heimatlichen Bilder sanft umspielte. Auch künstlerisch wertvoll!
Und die Wandersleute Stephan und Christine Ernst mit ihrem Enkel stehen stellvertretend für alle Rumänien-Freunde, die das Karpatenland aufgrund seiner Naturschönheiten immer wieder bereisen und ihre Begeisterung mitteilen möchten.
An dieser Stelle wären noch viel mehr Namen aufzuführen, denn der Kreis der Rumänienfreunde ist groß. Einige davon finden Sie in den vorherigen Blogbeiträgen dieser Serie in den Teilen 2 bis 4. (Links siehe Fußzeile.)
Schlusswort
Was gibt es zu sagen, was nicht schon gesagt wäre? Außer nochmals:
DANKE! DANKE! DANKE!
an alle, die 20 Jahre lang zum Rumänienadventskalender beigetragen haben. Allen voran natürlich Gudrun Pauksch und Hans-Ulrich Schwerendt, die Erfinder und Macher des Ganzen, die Jahr für Jahr verlässlich und mit ganz viel Herzblut allen RO-Freunden, RO-Interessierten und RO-Neugierigen so viel Freude in der Adventszeit geschenkt haben.
Wie in Teil 1 dieser Blogserie bereits erwähnt, haben sie eigens dafür Urlaub genommen und so manche Nachtschicht eingelegt. Nun gehen sie in den wohlverdienten Ruhestand und haben uns mit dem von Hans angelegten Archiv einen großen Schatz hinterlassen:
Mit diesem Jahr sind es sage und schreibe 21 x 24 RAK-Beiträge, das macht 504 Kalendergeschichten!!!
Wie viele Fotos wohl insgesamt von Hans bearbeitet und eingefügt wurden? Zig-Tausende? Hundert-Tausende?
Und wie viele entzückende zum Text passende Bilder Gudrun wohl gezeichnet hat?
Aber was sagen schon Zahlen? Die vielfach bereitete Freude war aller Mühen wert und lässt sich nicht beziffern, nur spüren.
Der allerletzte Beitrag im Rumänienadventskalender 2025
NACHTRAG: Hinter dem Türchen 24 im RAK 2025 versüßt uns Gudrun den Abschied mit einem ganz besonderen Dessert.
Anschließend hält Hans Rückblick auf sein "Rumänienleben" und erzählt uns, wie die Idee zum RAK geboren wurde.
Einen würdigeren Abschluss hätte ich mir gar nicht wünschen können. Auch dafür ein großes DANKESCHÖN an die beiden!
Die Hitparade der RAK-Titelbilder
Zu guter Letzt lasse ich noch mal alle von Gudrun gestalteten Kalendertitelbilder Revue passieren. Welches das Schönste oder Lustigste ist? Hm ... schwer zu sagen. Sie sind alle einzigartig und gehören darum noch einmal gezeigt.
Ausblick
Zum Schluss noch eine frohe Botschaft:
Gerade habe ich erfahren, dass es zukünftig aus dem großen Pool von 504 Kalendergeschichten nach dem Zufallsprinzip einen Retrokalender geben wird. Was für eine schöne Idee!
Damit kann ich diese Blogserie zu Ehren von 20 Jahren Rumänienadventskalender getrost und getröstet schließen.
Lesen Sie auch Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5 dieser Blogserie.
> Zum aktuellen Rumänienadventskalender 2025
> Zum Archiv "Kalendergeschichten aus 20 Jahren"
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