Der Rumänienadventskalender 2005 bis 2025 - Jubiläum!

Der Countdown bis Heiligabend läuft!
Aber danach ist mit dieser Blogserie noch nicht Schluss. Am 27. und 28. Dezember wird es die letzten beiden Teile der Serie geben. Doch jetzt geht es erst einmal in gewohnter Weise weiter: 3 RAK-Beiträge von mir + 3 RAK-Beiträge von anderen Türchenfüllern.
Viel Freude beim Schmökern!
Meine Beiträge im Rumänienadventskalender
Die Königsschlösser Peles und Pelisor

Die Königsschlösser Peles und Pelisor
Stolz und gediegen steht es in der malerischen Bergkulisse, benannt nach dem Gebirgsbach, der dort vorbeifließt, erbaut im 19. Jahrhundert von Carol I., Rumäniens erstem König: Schloss Peles.
Das viele Fachwerk um Türmchen und Erker, die bunten Barock-Malereien an der Hauswand im Innenhof ... Im ersten Moment glaubt man sich in Bayern statt in Rumänien. Das hat seinen Grund!
Mit seiner pompösen Wucht drängt Peles, in dem berühmte Künstler ein- und ausgingen, seinen kleinen Bruder Pelisor etwas zur Seite.
ABER Pelisor (Klein-Peles), das sich weiter oberhalb schüchtern hinter Baumwipfeln versteckt, ist ein ebenso kostbarer Schatz. Hier kommen Jugendstil-Fans voll auf ihre Kosten. Wir haben uns in dieses "Schlösschen" verliebt und waren kaum wieder herauszulocken. Fragen Sie nicht, wie viele Fotoaufnahmen wir gemacht und uns an der heimeligen Schönheit dieser königlichen Behausung ergötzt haben. Tipp: Es lohnt sich, diesen Beitrag an einem großen Bildschirm anzuschauen.
Carturesti Carusel - Bukarests schönste Buchhandlung

Als Literaturliebhaberin und Romanautorin fühle ich mich naturgemäß zu Buchhandlungen hingezogen. Besonders wenn es sich um eine so außergewöhnliche wie die "Carturesti Carusel" handelt. Sie befindet sich in Bukarests historischem Viertel, in der Strada Lipscani 55.
Jedes Mal, wenn wir in der Hauptstadt Rumäniens verweilen, muss ich ihr einen Besuch abstatten. Natürlich finden sich hier überwiegend Werke in rumänischer Sprache, aber auch ein großer Teil englischsprachiger Literatur ist zu finden.
Was zum Schauen und Verweilen einlädt, sind nicht nur die ansprechend bestückten Bücherregale sowie Abteilungen mit Spielen und Musik, sondern die elegante Architektur: eine lichtdurchflutete Eingangshalle, zierliche Wendeltreppen, die hinauf zu einer umlaufenden Galerie führen, welche von schlanken Säulen getragen wird ... Doch schauen Sie selbst!
Der Bellu-Friedhof

Der Bellu-Friedhof - Cimitrul Serban Voda
Auf Bukarests größtem Friedhof wird alles bestattet, was Rang und Namen hat – oder zumindest Geld. Die Gräber der Künstler, Schriftsteller, Schauspieler, Politiker, Generäle etc. sind hübsch nach Gassen bzw. Vierteln sortiert, obwohl dies zunächst nicht so den Anschein hat.
Eher meint man, in ein völliges Durcheinander an Architektur und Kunst-Mix geraten zu sein. Da stehen schlichte Holzkreuze neben mächtigen Mausoleen und Gruften sind kleinen Kapellen nachempfunden, die an Notre Dame oder an die Cheops Pyramide erinnern. Es lebe die Fantasie!
Neben den ungewöhnlichen Grab- und Gedenkstätten gibt es kunstvolle Skulpturen zu entdecken, teilweise riesigen Ausmaßes. Ich war vor allem hergekommen, um die Grabstätten der berühmten rumänischen Dichter und Denker des 19. Jahrhunderts zu besuchen - und war enttäuscht. Warum? Lesen Sie in meinem Bericht.
Meine 3 Lieblingsbeiträge im RAK 2015 bis 2020
Es ist nicht so, wie es scheint - Beitrag von Silvia Nedelea

Es ist nicht so, wie es scheint
Rumänisch ist zu etwa 70% eine lateinische Sprache. Der Rest der Lehnwörter stammt aus der türkischen, griechischen und slawischen Sprache; fast 2% sind deutschen Ursprungs.
Im Laufe der Zeit haben einige der deutschen Wörter jedoch eine völlig andere Bedeutung bekommen. Da kann es schon mal zu witzigen oder peinlichen Situationen kommen.
Wie zum Beispiel beim Schmecker (siehe Zeichnung), der früher aufgrund seiner feinen Geschmacksnerven die Trauben der Weinstöcke kostete. Mittlerweile versteht man in Rumänien unter einem Schmecker nämlich eine Person, die hinterlistig und profitorientiert ist.
Wie es dazu gekommen ist, erfahren Sie neben vielen anderen lustigen Wortumdeutungen in Silvias Bericht.
Ein Beitrag zum Schmunzeln. :)
Die bunte Pflanzenwelt der Südkarpaten - Beitrag von Anne Emmrich und Volkmar Rowinsky

Die bunte Pflanzenwelt der Südkarpaten
Im Foto zu sehen: die Karpatenglockenblume, wie es sie auch in unseren Gärtnereien zu kaufen gibt. Doch in unserem eher feuchten Klima hier im Norden Deutschlands will sie nicht so recht gedeihen - außer in extra angelegten Steingärten. Sie bevorzugt halt den felsigen, eher kargen Boden ihrer Heimat. Die Karpatenglockenblume ist übrigens Nicolaes Lieblingsblume, da sie in seinem Geburtsmonat Juni zu blühen beginnt.
Neben dieser gibt es noch eine Vielzahl anderer Bergblumen, die zu den herrlich bunten Matten der Südkarpaten beitragen. Mit ihrer Vielfalt hat sich dort auch eine Vielfalt an Schmetterlingen angesiedelt.
Anne Emmrich und Volkmar Rowinsky haben sie auf ihren Rumänienreisen fotografisch für uns eingefangen. Vor allem im Bucegi-Gebirge (Nicolaes Heimat), in der Ciucas-Region und in der Piatra Craiului (Königstein) waren sie dafür unterwegs.
Ein schöner Beitrag mit wundervollen Aufnahmen von in Rumänien ansässigen Blumen, Faltern und Käfern.
Ramet ... immer wieder Ramet - Beitrag von Wilhelm Scherz

Die Abenteuer- und Wanderberichte von Karpatenwilli fallen bekanntlich etwas länger aus. Aber sie sind von Anfang bis Ende äußerst lesenswert.
Besonders angetan hat es ihm das Apuseni-Gebirge in den Westkarpaten. Dessen östlichster Zipfel ist das Trascau-Gebirge. Genau dort liegt die Gemeinde Ramet, in die sich Willi so sehr verliebt hat. Wenn man diesen wundervoll bebilderten Beitrag gelesen hat, versteht man warum.
"Comuna Ramet ... das ist mittlerweile für uns so etwas wie die Schatzkiste eines traditionellen Kulturraumes; eines bergbäuerlichen Refugiums; eines landschaftlichen Paradieses jenseits des hektischen "EU-risierten" siebenbürgischen Beckens ... Ein Märchenland ganz ohne Gleichen! Kein Tourismusunternehmen und auch nicht die zumeist "siebenbürgisierten" Reisebücher weisen auf diesen Landstrich hin, der mit nichts in der Welt zu vergleichen ist." (Zitat aus diesem Bericht)
Keiner hat das Land so gut erforscht wie Wilhelm Scherz. Er vermittelt nicht nur Wissenswertes und zeigt traumhafte Landschaftsaufnahmen, sondern teilt uns auch seine Begeisterung für die Einzigartigkeit Rumäniens mit. Darüber hinaus gibt er uns tiefe Einblicke in das Leben der Bergbevölkerung, mit denen er Freundschaften auf Lebenszeit pflegt.
Diese Tour hat er wie so oft mit Hans-Ulrich Schwerendt gemacht.
Tauchen Sie zusammen mit Hans und Karpatenwilli in die einmalige Bergwelt Rumäniens ein!
Vorschau
Nächste Woche erwarten Sie wie in der Einleitung bereits erwähnt gleich zwei Beiträge hintereinander.
Am 27.12. stelle ich in Teil 5 meinen diesjährigen und damit letzten Beitrag zum Rumänienadventskalender (RAK) vor.
Da er etwas länger als sonst ausgefallen ist, präsentiere ich meine drei Lieblingsbeiträge aus den Jahren 2020 bis 2025 einen Tag später am 28.12. 2025 und schließe mit Teil 6 den Rückblick auf 25 Jahre Rumänienadventskalender ab.
Freuen Sie sich schon jetzt auf einige ganz besondere Rückblicke "20 Jahre Rumänienadventskalender"!
Lesen Sie auch Teil 1, Teil 2 und Teil 3 dieser Blogserie.
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